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FAQ

Was ist ein LUT?


Ein LUT steht für Look Up Table (oder Lookup Tabelle) und ist eine kleine Datei, die bestimmte Informationen enthält und eine Übersetzungstabelle beschreibt. Oft spricht man auch von 3DLUT, 3D LUT oder 3D Lookup Table.

Weniger technisch ausgedrückt: LUTs helfen dir dabei dein Footage / Videomaterial, das in einem flachen Bildprofil gefilmt wurde in einen bestimmten Farbraum umzuwandeln oder es cinematisch zu graden. Die Datei ändert die Sättigung, den Farbton und die Luminanz deines Videos um schneller zu einer finalisierten Version oder einem finalen Color Grading zu kommen.




Wie nutze ich ein LUT?


Du kannst LUTs in fast allen Video Schnittprogrammen wie z.B. Adobe Premiere Pro, Final Cut Pro X oder DaVinci Resolve oder jedem anderen Programm nutzen, das 3D. cube Dateien unterstützt. In den meisten Programmen kannst du z.B. einen LUT Effekt auf deine Clips oder Einstellungsebene ziehen und so dein .cube LUT anwenden.

Durch die Nutzung von LUTs kannst du die Qualität, Ästhetik und den Look deiner Videos erheblich verbessern und außerdem noch viel Zeit und Arbeit sparen, die dich das manuelle Color Grading kosten würde.​

In den Packs sind auch Anleitungen wie man Presets oder LUTs anwenden kann.

LUTs in Final Cut Pro X nutzen

Wenn du LUTs in Final Cut Pro X benutzen möchtest, musst du nach "Eigene LUT" in deinem Effekt-Browser suchen und diesen Effekt auf deinen Clip oder die Einstellungsebene ziehen. Da FCPX leider von Haus aus keine Einstellungsebenen unterstützt, empfehle ich dir meine kostenlosen Adjustment Layers.

Nachdem du den Effekt hinzugefügt hast, findest du ihn im Video Inspektor auf der rechten Seite. Unter "Eigene LUT" kannst du dort einfach ein beliebiges LUT aus deinem Browser auswählen und außerdem den Farbraum umstellen (Falls du z.B. im HDR Farbraum BT.2020 gefilmt hast) sowie die Intensität verringern. Dies ist äußerst hilfreich, wenn dir der Look zwar gefällt, er aber etwas zu intensiv ist (zu viel Kontrast, zu viel Sättigung etc.).

​LUTs in Premiere Pro nutzen

In Adobe Premiere Pro ist es umso einfacher ein LUT auf dein Footage anzuwenden. Wähle dazu einfach deinen Clip oder deine Einstellungsebene aus und klicke dann oben auf Farbe/Color was das Lumetri Color Panel an der rechten Seite öffnen sollte.

Dort kannst du ein LUT entweder über die "Einfache Korrektur" oder im "Kreativ" Tab hinzufügen. Wenn du dein Footage z.B. erst von LOG zu Rec.709 konvertieren möchtest wählst du ersteres und wählst dein Conversion-LUT. Für alle kreativen Looks, deren Intensität du verändern möchtest wählst du deine .cube Datei im "Kreativ" Bereich aus. Ich nutze meine eigenen LUTs meistens im "Kreativ" Tab.




Arten von  LUTs


Monitor-LUTs Nicht alle LUTs werden in der Postproduktion verwendet. Mit einigen LUTs können Sie sicherstellen, dass Ihre Vorschau Ihnen die Informationen liefert, die Sie für eine präzise Arbeit benötigen. Eine Kalibrier-LUT hilft dabei, einen Monitor so zu kalibrieren, dass er ein möglichst genaues Bild anzeigt und gewährleistet, dass was Sie während des Drehs sehen, dem fertigen Material entspricht. Bei Videoproduktionen werden LUTs zur Anzeige am Set verwendet. Anders als eine Kalibrierungs-LUT passt eine Betrachtungs-LUT die von der Kamera kommende Videoeinspeisung an. RAW- oder LOG-Material sieht für sich genommen nicht sehr gut aus - es ist normalerweise dunkel, hat eine niedrige Sättigung und einen niedrigen Kontrast, sodass es bis zur Farbkorrektur grau und verwaschen aussieht. Ohne eine Anzeige-LUT würde das Video von solchen Kameras auf den Monitoren am Set nicht gut aussehen, was es manchmal schwierig macht die Qualität der Aufnahmen einzuschätzen. Die Anzeige-LUT passt das Bild auf dem Monitor so an, sodass es dem endgültige Bild nach der Farbkorrektur ähnelt. Das hilft dem Kameramann, dem Regisseur und den Produzenten die Qualität der Aufnahmen sicherzustellen. LUTs in der Postproduktion Es gibt verschiedene Arten von LUTs, die für Farbkorrektur und Color Grading in der Postproduktion verwendet werden. Erstens gibt es zwei LUT-Formate, die unterschiedlich funktionieren. Eine 1D LUT (normalerweise .lut-Format) steuert einen einzigen Parameter, im Allgemeinen das Gamma. Bei einer 1D-LUT wird eine Art pauschaler Ansatz verfolgt; die Einstellung gilt für alles im Bild ohne große Flexibilität. Dieser eine Parameter beeinflusst alle Farben, Sättigungen und den Kontrast. Eine 3D-LUT (normalerweise im .cube-Format) hat drei Achsen, die Farbton, Sättigung, Helligkeit, Gamma und Kontrast separat einstellen und sich ändern können, wenn sich die Bedingungen im Bild ändern. Daher ist eine 3D-LUT viel flexibler und leistungsfähiger und die einzige Möglichkeit, mit einer LUT eine kinoreife Farbqualität zu erzielen. Die nächsten beiden Arten von LUTs können entweder 1D- oder 3D-LUTs sein, sind heutzutage aber in der Regel 3D-LUTs. Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, wann und zu welchem Zweck man sie im Filmprozess verwendet. Eine Input- oder Kamera-LUT, die zu Beginn des Farbkorrekturprozesses verwendet wird, passt das Filmmaterial so an, dass die Farbkorrekturwerkzeuge richtig funktionieren. Farbkorrekturmaterial, das ohne eine Input- oder eine Kamera-LUT aufgenommen wird, obwohl es nötig wäre, kann zu unbefriedigenden Endergebnissen führen. Umgekehrt wenden Sie normalerweise eine Look-LUT an, nachdem Sie die Farbkorrektur durchgeführt haben und zum Color Grading übergehen. Sie verwenden sie, um einen künstlerischen Look zu erzielen. Die Look-LUT enthält Anweisungen zum Erstellen eines vorab festgelegten gewünschten Looks in Ihrem Filmmaterial, was eine unglaubliche Zeitersparnis bei der Farbkorrektur bedeuten kann. Laden Sie es einfach, und wenn es zufriedenstellend ist, sind Sie fertig. Ist der Look nicht nach ihren Vorstellungen, können Sie weitere Anpassungen vornehmen. Führen Sie immer eine Farbkorrektur durch, bevor Sie eine Look-LUT anwenden, da Look-LUTs von einer natürlichen Grundfarbe ausgehen. Wenn Sie das nicht tun, sehen Sie möglicherweise nicht die Ergebnisse, die Ihnen die LUT liefern soll. LUTs sind speziell für verschiedene Arten von Filmmaterial entwickelt worden - LOG, RAW, Rec.709, Rec.2020, HDR und mehr. Sie können jede LUT auf jedem beliebigen Filmmaterial verwenden, aber wenn Sie eine LUT, die für eine bestimmte Art von Filmmaterial bestimmt ist, auf eine andere Art von Filmmaterial anwenden, kann es sein, dass Sie einen ganz anderen Look erhalten als erwartet. Aber dann erhalten Sie vielleicht auch ein Ergebnis, das Ihnen gefällt. Experimentieren Sie ein bisschen. LUTs sind nicht-destruktiv, d.h. Sie können sie nach Belieben anwenden und löschen. Viele Kamerahersteller, Softwarefirmen und unabhängige Produzenten bieten LUTs oder LUT-Packs zum Herunterladen an. Sie entwerfen diese Looks oft für bestimmte Zwecke, wie z.B. zur Farbkorrektur von Filmmaterial, das von ihren Kameras aufgenommen wurde, oder zur Nachahmung des unverwechselbaren Looks von Filmen und Fernsehsendungen. Welche Art von Look Sie auch immer wünschen, Sie werden ihn mit ziemlicher Sicherheit da draußen finden, manchmal sogar kostenlos. Diese Looks können Ihnen genau die Farbkorrektur geben, die Sie wünschen, oder Sie können sie anwenden und weiter optimieren und anpassen, um diesen absolut perfekten Look zu erzielen.




Was ist ein Preset?


Grundsätzlich sind Presets Filter, welche du auf deine Bilder anwenden kannst. Durch ihre Anwendung werden unter anderem Farben, Kontrast, Schärfe, Lichter und Tiefen verändert und der Look erzeugt, denn du dir für dein Bild wünscht. Je nachdem welches Preset du anwendest ist der Look der dadurch entsteht unterschiedlich.




Was ist Lightroom?


Lightroom ist ein Bearbeitungsprogramm in dem ihr eure Bilder importieren, sortieren, bearbeiten exportieren und uploaden könnt. Und das alles super easy, schnell und mit allen Möglichkeiten, was Farben und Bildsprache angeht. Außerdem hat man die Möglichkeit Bildserien in einem Look zu synchronisieren und somit eine Stapel – Bearbeitung anzuwenden, die jede Menge Zeit und Arbeit spart. Lightroom ist das perfekte Programm um Bilder oder Videos farblich zu verändern und zu verbessern. Für Retusche ist das Programm weniger geeignet, hier würde ich Photoshop empfehlen.




Kann ich die Presets auf jedes beliebige Bild anwenden?


Theoretisch kannst du jedes Preset auf jedes beliebige Bild anwenden, egal ob JPEG oder RAW. Die besten Ergebnisse für deine Bilder erreichst du aber, wenn du sie im RAW Format aufnimmst und sie dann in diesem Format bearbeitest.

RAW (englisch für „roh“) bezeichnet in der Fotografie das Rohdatenformat. Fotos, die im RAW-Format aufgenommen wurden enthalten alle Bildinformationen, die der Bildsensor aufgenommen hat. Bilder, die im RAW-Format aufgenommen wurde sind im Grunde wie ein digitales Negativ, welches im Nachhinein erst entwickelt werden muss. Aufgrund der Fülle an Informationen sind diese Dateien relativ groß. Jedoch lohnt es sich wirklich Bilder in diesem Format zu shooten, da sie beim Bearbeiten (auch bei der Anwendung der Presets) viel besser aussehen. Es gibt weniger ausgebrannte Bereiche, sie werden nicht so stark körnig und die Belichtung sowie die Schatten können bei RAW-Formaten sehr viel gezielter bearbeitet werden.




Sehen meine Bilder/Videos durch die Presets/LUTs genauso aus wie deine?


Genau gleich wird es leider nie aussehen können, weil dabei zu viele Faktoren (Kamera, Belichtung, Tageszeit, Farben) eine Rolle spielen. Jedoch hast du mit den Presets/LUTs die gleiche Grundlage wie ich, da ich eben diese Presets/LUTs für meine eigenen Bilder/Videos benutze. Somit hast du die besten Chancen einen ähnlichen Feed wie ich aufzubauen oder eine tolle Grundlage, um daraus deinen eigenen, individuellen Stil zu kreieren.




Was ist ein Model Release Vertrag?


Ein Modelvertrag – auch Model Release genannt – ist die schriftliche Zustimmung einer fotografierten Person zur Verwendung und Veröffentlichung ihres Bildes durch den Fotografen. In einigen Staaten sind Personenbildnisse durch das Recht am eigenen Bild geschützt. Ihre Nutzung und Verbreitung bedarf in der Regel der Einwilligung durch die abgebildete Person oder – z. B. im Fall von Minderjährigen – durch ihre gesetzlichen Vertreter. Eine solche Einwilligung kann mündlich, schriftlich und durch schlüssiges Verhalten stillschweigend (konkludent) erteilt werden. Ein Modelvertrag wird jedoch in der Praxis zu Beweiszwecken insbesondere dann abgeschlossen, wenn ein Fotograf das von ihm erstellte Foto einer Person des nicht-öffentlichen Lebens (im Unterschied zu Personen der Zeitgeschichte) kommerziell verbreiten möchte. Ein Model Release regelt üblicherweise die erlaubten Nutzungsarten des Fotos (wie etwa Berichterstattung, Werbung, Eigenwerbung des Fotografen und Nutzungen durch die abgebildete Person), die Dauer der Rechteeinräumung, die erlaubte oder erforderliche Nennung der abgebildeten Person sowie ihre Vergütung. Der Vertrag kann nur in Ausnahmefällen widerrufen werden. Manche Bildagenturen fordern grundsätzlich einen Modelvertrag, wenn erkennbare Personen Hauptbestandteil eines Fotos sind. Für Personenfotos auf Privatgrundstücken kann zusätzlich eine Fotografiererlaubnis notwendig sein.




Was ist ein TFP Model Vertrag?


Die Bezeichnung time for prints (englisch, kurz: TFP, auch time for pictures) steht in der Fotografie für eine Vereinbarung zwischen einem Fotomodell und einem Fotografen, bei der das Modell nicht mit einer Gage, sondern mit den Resultaten der Fotoaufnahmen für seine Dienste entlohnt wird. Der Gegensatz zu TFP-Fotoaufnahmen sind sogenannte „Pay“-Fotoaufnahmen, bei denen entweder das Fotomodell den Fotografen, oder der Fotograf das Fotomodell bezahlt. Wird das Modell bezahlt, ist durch das Honorar der Aufwand des Modells normalerweise abgegolten, d. h. das Modell erhält im Gegensatz zu TFP-Fotoaufnahmen keine Bildabzüge, es sei denn, dies wird anders vereinbart. Ein oftmals strittiges Thema sind die Verwertungsrechte der Bilder aus TFP-Fotoaufnahmen. Urheber der Bilder ist grundsätzlich der Fotograf. Einer Veröffentlichung bzw. dem Verkauf der Bilder durch den Fotografen steht im Allgemeinen noch das Recht am eigenen Bilde des Models gegenüber. Bei Pay-Shootings gilt allerdings nach deutscher Gesetzeslage die Genehmigung zur Verbreitung und Veröffentlichung im Zweifel als erteilt.[1] Eine Bearbeitung ist aber nicht ohne Weiteres erlaubt.[2] Soll dies nicht der Fall sein, muss im Vorfeld eine Vereinbarung getroffen werden, die üblicherweise in einem sogenannten Model-Release-Vertrag bzw. Modelvertrag festgehalten wird. Er regelt etwaige Veröffentlichungskriterien, Gewinnverteilungen u. ä. zwischen Modell und Fotografen.




Was ist ein Property Release Vertrag?


Eine Freigabeerklärung des Eigentümers, ein sogenanntes Property Release ist ein rechtsverbindlicher Vertrag, welcher vom Eigentümer eines abgelichteten Objekts, unterzeichnet wird und der dem Fotografen oder Filmemacher die Erlaubnis gibt, die von ihm aufgenommenen Bilder zu verwenden. Der Vertrag regelt dabei auch die Bedingungen, unter denen die aufgenommenen Bilder genutzt werden dürfen. Ein Property Release ist also für urheberrechtlich geschützte Objekte im Grunde das Gleiche, was ein Model Release für Personenaufnahmen darstellt. Es schafft nicht nur Klarheit sondern schützt beide Parteien auch vor späteren Rechtsstreitigkeiten. Wann benötige ich ein Property Release? Ein Property Release, benötigst du immer dann, wenn beim Fotografieren privater Grund und Boden betreten wird. Denn dem Eigentümer eines Grundstücks bzw. Hauses als Hausrechtsinhaber steht es grundsätzlich frei, zu entscheiden, wer sein Grundstück betreten und was derjenige dort machen darf. Das bedeutet: Nur weil man Zutritt erhält, darf man noch lange keine Fotos machen. Auch eine gekaufte Eintrittskarte berechtigt nur zum Betreten, nicht aber gleichzeitig zum kommerziellen Fotografieren bzw. kommerziellen Auswerten der erstellten Aufnahmen. Diese Grundsätze gelten auch in Zoos, Parks, Bahnhöfen, Flughäfen, Museen und (teil-)öffentlichen Anlagen. Des Weiteren benötigst du eine Freigabeerklärung von Urhebern abgebildeter Kunstwerke, von Eigentümern abgebildeter Gegenstände und auch von Eigentümern abgebildeter Tiere sofern das Grundstück des Tiereigentümers zum Fotografieren betreten wurde. Aufnahmen geschützter Objekte von öffentlichem Grund sind in Deutschland durch die sog. Panoramafreiheit erlaubt. In anderen Ländern können aber andere rechtliche Rahmenbedingungen herrschen, so das dort unter Umständen auch ein Property Release für Aufnahmen notwendig wird, die von öffentlichem Grund aus aufgenommen wurden.




Wie lange dauert der Versand bei Bestellungen innerhalb der EU?


Bei Bestellungen, die von unserem Standort in Europa an einen europäischen Bestimmungsort versandt werden, kann der Versand zwischen 5 und 10 Werktagen nach der Auftragsabwicklung dauern. Bei Bestellungen, die von unserem Standort in Europa in Nicht-EU-Regionen versandt werden, kann die Lieferzeit zwischen 10 und 20 Werktagen betragen.




Was sind Affiliate- bzw. Partner- Links?


Affiliate-Systeme basieren auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision. Ein solcher Affiliate-Link enthält einen speziellen Code, der den Affiliate eindeutig beim Händler identifiziert. Vereinfacht heißt das: Durch den Link mit Partnerkennung erkennt der Händler, von wem der Kunde geschickt wurde. Eine Provision wird je nach Geschäftsmodell für die reinen Klicks auf das Werbemittel, die Übermittlung qualifizierter Kundenkontakte oder den Verkauf berechnet.